Was Geht - Home

Montag, Mai 30, 2005

voreilig falsch gemeldet

das kann natürlich passieren, wenn man eine Meldung sorgsam vorbereitet und dann noch vor Ende des Rennens veröffentlicht - nur um der Erste zu sein, der die Meldung bringt.
Dumm dann, wenn der vermeintliche Sieger (hier Räikkönen) in der letzten Runde ausfällt und stattdessen jemand anderes siegt (nämlich Alonso).

gesehen hier - mal sehen, wie lange die Falschmeldung noch da steht. Auf der Homepage ist es nun schon geändert.

Samstag, Mai 28, 2005

Radio42 lebt weiter

Kurze Mitteilung: Radio42 gibt es wieder. Zwar nicht mehr von dem Ursprünglichen Betreiber, aber steht angeblich immer noch "beratend" zur Seite.
Was bin ich froh, dass es immer noch Schlupflöcher in unserem teilweise bescheuertem Rechtssystem gibt...

Freitag, Mai 27, 2005

Spionage für Anfänger

Wie anderswo gelesen, hat wohl ein einsamer Pilot seinen Stealthbomber ausserhalb des Hangars geparkt, weil er rechtzeitig zur Skatrunde kommen wollte. Und nun kann man bei Google's Satellitenbildern diesen schmucken Stealthbomber bewundern.

Endlich: Sommer in Frankfurt!

Donnerstag, Mai 26, 2005

Datenkidnapping

Ich kann nur staunen, auf was für Ideen die Leute kommen. Bei Heise gibt es einen Artikel über Trojaner, die Daten kidnappen.
Die Daten werden nicht gelöscht, sie werden lediglich verschlüsselt - quasi gefangen genommen. Und man kann nur dann wieder an die Daten ran, wenn man beim Erpresser (in dem Fall wohl der Absender des Trojaners) den Schlüssel für viel Geld ersteht - über ein E-Konto, versteht sich.

Wahnsinn. Hoffe, das passiert mir nicht...

(via)

Dienstag, Mai 17, 2005

Die Lösung: Was der Piano Mann wirklich ist

BBC (und auch SpOn) schreibt über den Piano Mann. Aufgetaucht an der Küste Englands, wahrscheinlich irgendwo über Bord gespült. Aus sämtlichen Kleidungsstücken wurden die Labels entfernt, der Mann spricht kein Wort und keiner weiss woher er kommt. Aber er spielt sagenhaft Klavier, komponiert auch angeblich eigene Stücke.
Ein Rätsel, dass die Medien noch beschäftigen wird. Ich warte nur auf die Spekulationen über die Herkunft des Mannes.
Um die ganze Sache zu beschleunigen, sind hier ein paar Ansätze. Wenn Ihr, liebe Bild und so weiter diese nutzt, dann verlinkt doch bitte auf mein Blog. Schliesslich sind hier die Wahrheiten entstanden.

1) der Mann ist ein Alien. Er hatte mit seinem Raumschiff eine Bruchlandung irgendwo in der Nordsee und konnte noch schnell mit seinem Similator die Form eines Menschen inklusive Kleidung annehmen. Weil der Similator seine Informationen aus dem Fernsehen hat, haben seine Klamotten keine Labels - denn es war den Aliens nicht bekannt, dass es Marken gibt, wozu auch. Seine Sprache ist die Musik. Nur das verstehen die verblödeten Pfleger nicht. Daher lassen sie ihn spielen, während er verzweifelt immer wieder dieselbe Botschaft spielt und um Hilfe bettelt.

2) Der Mann kommt aus der Zukunft. Er ist bei einem gescheiterten Versuch, unauffällig in Covent Garden auf einer Herrentoilette zu landen und sich in die Menge zu mischen, aus Versehen in der Nordsee gelandet. Weil man ihn fand und er nun fürchtete, dass man ihn und seine Klamotten näher betrachten würde, hat er schnell mit einem Laser die Labels entfernt und den Laser auf den Meeresboden fallen lassen (ich würde dort mal nachschauen!).
Er traut sich nicht, etwas zu sagen, weil sein Akzent 300 Jahre an Lautverschiebungen mitgemacht hat und sich nicht verraten will. Seine Stunden am Piano dienen dazu, seine Kompositionen zu rechtfertigen - sonst wüsste man ja nicht, warum er auf einmal eigene Stücke komponiert. Die wiederum sind mathematische Botschaften an seine Kollegen in der Zukunft, hofft er doch, dass seine Dokumente die nächsten 300 Jahre überleben und dann entziffert werden können.

3) Die ganze Sache ist eine verkappte Werbemassnahme in größerem Stil, als man es bisher erlebt hat. Guerilla Marketing vom Feinsten. Ein Schauspieler, der für 1-2 Monate gebucht wurde für die Rolle seines Lebens. Er wird sich kurz vor Ablauf seines Engagements outen, wenn die Spekulationen ihren Höhepunkt erreicht haben. Dann nämlich wird er quasi aus der Torte hüpfen und preisgeben, dass alles ein riesiger Werbeplot für einen neuen Spielfilm war. Oder für einen Klassik-Radiosender. Oder für den neuen Harry Potter Roman (woher wollt Ihr wissen, dass in dem Roman nicht zufällig ein verirrter Muggle aus dem Meer auftaucht?).

4) Oder, ganz banal: ein Spion, der einer Gehirnwäsche unterzogen wurde und dann wider Erwarten flüchten konnte. Pianogrüsse aus Moskau. Oder vielleicht ist es auch Bin Laden, der untertauchen wollte, dann aber doch aus dem Meer gefischt wurde. Nach einer Gesichts OP, versteht sich. Erklärt aber auch, warum er kein Wort spricht - dann könnte man ihn sofort identifizieren. Wir gut konnte Bin Laden eigentlich Klavierspielen?

Eins von denen muss es sein. Ich warte gespannt ab und werde jetzt mehr denn je die Zeitungen mit den grossen Buchstaben lesen.

Montag, Mai 16, 2005

Markenshopper - Nachtrag zur Samstags-Shopping-Mania

Wie schon geschrieben, war ich nach langer Zeit mal wieder unterwegs, um meinen Klamottenschrank aufzufrischen.
Schlimm finde ich einerseits, dass es bei H&M keine Hosen in meiner Größe gibt (bin nicht von großer Statur...).
Viel schlimmer finde ich es allerdings, dass bei Läden wie P&C und C&A (haben die denn alle ein "&" im Namen?) die eigene Hausmode mit eigenem Branding herumliegt. Nein, ich will nicht viel Geld für eine Hose, ein Hemd oder irgendwas anderes ausgeben. Ich bin ein Mann und interessiere mich für Mode nur insofern, als dass man bestimmte Schnitte oder Farben haben muss. Aber es interessiert mich doch nicht im mindesten, von welcher Marke meine Klamotten sind. Ausser, dass ich eben verhindern will, dass jeder sieht, dass ich bei H&M, C&A, P&C, et&c. einkaufe.
Emily hat, obwohl sie eigentlich über Blondie schreiben wollte, genau dieses sehr gut beschrieben. Das Problem mit den Palomino Jeans kenne ich nur zu gut. Ich hatte Marco Pecci Pullover (P&C), wenn man eigentlich Marco Polo Pullover brauchte. Oder Best Company Pullover (auch P&C), wenn es eigentlich West Company hätte sein sollen…

Warum also bekommt man bei P&C und C&A die Billigmode nur inklusive dem alles verratenden Label auf der Vorderseite der eh schon schlecht verarbeiteteten Kleidungsstücke?
Ich hätte gerne die ein oder andere Hose bei P&C gekauft, denn sie gefiel mir vom Schnitt und der Farbe her. Aber dann war da ein fettes Logo von irgendeiner billigen P&C Marken direkt und unübersichtlich platziert. Damit schied die Hose sofort aus. Wie auch ein Hemd, was ähnliche Probleme bereitete.
Man, ich will doch nicht Marken kaufen, sonst würde ich mir gleich für viel Geld richtige Markenklamotten kaufen. Was will ich mit einer P&C Marke? NIX.

H&M macht das besser. Bei denen kann man in der Regel von aussen nie erkennen, dass es eigentlich von denen ist. Witzig sind dann die Gespräche in der Kantine, wenn man die Klamotten des anderen anschaut und feststellt, dass man genau die gleichen H&M Klamotten auch im Schrank hat (oder sogar zeitgleich trägt).

Witzig auch, dass ich in einer Agentur arbeite, die eigentlich für große Marken Werbung macht. Aber ich trenne das im Privatleben ganz deutlich: Bei einigen Dingen kommen mir nur beste Marken ins Haus, bei anderen Sachen (und das sind auch, zum Teil, Klamotten) auch mal No Name Marken (wenn man sicherstellen kann, dass No Name auch bedeutet, dass man den No Name auch nicht sehen kann).

Sonntag, Mai 15, 2005

Keine Möglichkeit, die Volksverblödung der jüngeren zu stoppen

Klingeltöne sind ja nicht nur Gelddruckmaschinen für bestimmte Firmen, sondern auch ein Ärgernis für alle, die schon mal frühmorgens nichtsahnend in der U-Bahn vom trällernden Kücken oder besoffenen Elch aufgeweckt wurden.
Nun habe ich soeben herausgefunden, dass es sogar Klingelton-Charts gibt, und zwar auf MTV2. Nein, nicht auf der Website, sondern tatsächlich im Fernsehen - jeden Sonntag um 19h.
Wer braucht das? Mal ehrlich...
Spreeblick hat sich ja schon genug dazu ausgelassen. Dennoch scheinen Klingeltöne weiterhin der Renner schlechthin zu sein. Ich werd's wohl nie verstehen, bin aber auch, zugegebenermassen, nicht mehr Zielgruppe. Dazu müsste ich wohl mindestens 15-20 Jahre jünger sein. (Dabei bin fühle ich mich gar nicht so alt.)

Die Internetkluft

Gerade diesen Artikel gefunden, auch wenn er evtl. etwas älter ist.
Dazu kann ich nur sagen: ich kommunizieren mit meinen Eltern (50+ bzw. 60+) sehr viel über Internet.
Und meine Mutter ist Meisterin darin, Dinge im Internetz zu recherchieren, mir digitale Fotos vom blühenden Apfelbaum im Garten zu schicken und vieles mehr.

Ich frage mich allerdings: haben die nicht berücksichtigt, dass es immer mehr Internetcafes in Deutschland gibt? (Zumindest kommt es mir so vor.) Eigene Anschlüsse sind ja nur Teil der Rechnung.

Sehr zu empfehlen - Musik vom Feinsten

Immer Sonntag Abend von 21h bis 00h. YouFM Lounge.
Gibts auch als Stream (isch 'abe nämlisch gar kein Radio): YouFM
Sehr schöne drei Stunden!
(Übrigens ist es jetzt 22:23h - nur hat Blogger.com wohl die US-Zeit als Voreinstellung und ich vergesse meistens, es umzustellen.)

PS um 23:51h: heute war die Lounge-Night mit diversen Zitaten aus der Starwars Saga gespickt. Schön eingeflochten zwischen den einzelnen Musikbeiträgen, hat echt Spass gemacht!

und dann die Rettung...

Nun sitze ich ja oft alleine zuhause rum, weil viele Freunde bereits Väter sind, oder weil ich eben auch nicht mehr so oft unter der Woche weggehe und sowieso viel zu viel arbeite.

Da fällt's natürlich schwer, Frauen kennen zu lernen. Die Single-Börsen im Internetz könnten einem hier vielleicht helfen, jedoch war meine Erfolgsquote hier bisher mehr als mau. Mittlerweile wundern sich wahrscheinlich Kollegen, Freude und Verwandte, warum ich es nicht auf die Reihe bringe, mal ein ordentliches Mädchen kennen zu lernen, zu heiraten und Nachwuchs in die Welt zu setzen. (Zitat Grossmutter: "Meine Mutter war in meinem Alter bereits Urgroßmutter" - ja, OK, aber das ist auch lange her und die Zeiten haben sich geändert...).

Und nun die Rettung - zumindest gegen die ewige Fragerei: (tusch!)
Bei ImaginaryGirlfriends kann ich mir eine eigene Freundin "einrichten". Bildauswählen, 40-50$ latzen, und schon kann man allen vorgaukeln, dass man eine Fernbeziehung hat. Momentan nur zu Frauen in den USA, was bei mir, der ich schon seit mehr als 10 Jahren nicht mehr dort war, wenig glaubhaft ist, aber vielleicht gibt's ja demnächst auch Girlfriends in Deutschland. Alles kommt inklusive persönlicher Emails, parfümierter Briefe, und je nach dem, welche Freundin man sich aussucht, getragener Unterwäsche.
Each Imaginary Girlfriend is different, but with most Imaginary Girlfriends, every week you will receive a one to three page handwritten letter, personally addressed to you, on pretty stationary sprayed with perfume. Most girlfriends also send pictures and/or other special gifts (ie: lingerie).
hhm? Nee, das geht mir dann doch zu weit. Denn: Natürlich ist nichts real. Die Bilder und die Briefe sind nur selten von derselben Person, und die Charaktere der Frauen sind sowieso erfunden. Deshalb frage ich mich, wer denn die Unterwäsche getragen haben soll...
Die Mädels können dort gutes Geld verdienen. Pro Foto 1$. Oder sie verdienen als Schreiberlinge der "persönlichen" Post Geld.

Und beim Surfen der Site musste ich doch ab und zu lachen:

1. Lieblingsbutton: "browse girlfriends" (Yes, ein Schlaraffenland, so hört's sich an, oder?)

2. Lieblingszitat:
"The girls are real. The relationship is not. When your time is up you can break up with her for whatever reason you decide, and she'll write you a final letter begging you to take her back."
[...]

Sehr schön, die Art von Briefen stärkt natürlich das Selbstbewusstsein...

Insgesamt sehr fragwürdig, die Idee. Escort-Services gibt es ja bereits, und im Freundeskreis hatten wir schon mal die Idee von "Rent-a-Friend" - für Leute, die ihre Freundin beeindrucken wollen, in dem sie in eine Bar gehen und dort von lauter "Freunden" begrüsst werden. Oder die einfach den Kick lieben, am Flughafen mit Spruchbändern und lauten Rufen von einer Meute "Freunde" begrüßt zu werden. Aber dies ist ja noch unrealer - bei den beiden anderen Services sind ja zumindest die Menschen echt, auch wenn sie schauspielern. Bei dem Ding hier ist ja nix echt.

Anderer Gedanke: Ich frag mich, wieviele Freundinnen die mich zur gleichen Zeit haben lassen - und ob sie voneinander erfahren! Dann könnte ich mit 3-4 Fernbeziehungen angeben, so lange das Geld eben reicht. Aber dann: Fernbeziehung, sowie multiple Affären, waren schon immer kostspielig (nicht dass ich Erfahrungen hätte, aber man hört ja ne Menge).

Null Blog gehabt, gestern

Dafür war ich in der Stadt und hab kräftig die Wirtschaft angekurbelt. Der Sommer kann jetzt endlich kommen, mein Kleiderschrank ist nun auf alles vorbereitet.

Freitag, Mai 13, 2005

Ich glaube (hoffe) der Sommer kommt jetzt bald

Es sind die stillen Momente, die mich wieder ins Privatleben zurückbringen. Während einer Zigarettenpause auf der Terrase der Firma sitzend in die Sonne zu blicken und zu merken, wie plötzlich alles langsamer wird, das Sonnenlicht mit meinem Gesicht spielt und die Geräusche der umliegenden Fauna in den Vordergrund gelangen.
Der April war sch*****, der Mai hat bisher auch zu wünschen übrig gelassen. Bald ist es mitte Mai. Und dann ist auch schon fast Sommer. Ich hoffe er zeigt sich auch recht bald.
Schlimm ist: Es wird mittlerweile so spät dunkel, dass man aus reiner Gewohnheit länger in der Firma bleibt. Denn es ist ja noch hell und es kommt einem gar nicht so spät vor. Aber das Wetter ist meistens noch nicht gut genug, als dass man kribbelig wird und unbedingt die Firma verlassen muss, um noch irgendwo in einem Strassencafe zu sitzen...

sehr schön ge-spreeblickt

Ein Video aus irgendeiner US Amerikanischen Comedysendung.
Schauts Euch an - dann seht Ihr wo die Diskussion zwischen Bloggern und Journalisten enden kann... (via)

Besuch aus der Zukunft?

Bei Wired kann man nachlesen, dass eine ganze Menge Menschen auf einer Party am MIT waren, um Reisende aus der Zukunft um genau 22 Uhr zu begrüßen, denn diese erwünschte Ankunftszeit wurde wochenlang vorher überall verkündet.
Was allerdings keiner vorraussehen konnte: es erschien niemand. Es gab auch gute Begründungen, z.B.:
... the time travelers may have mistakenly set their watches for Central Standard Time.
Ja, natürlich. Die Freunde aus der Zukunft können durch die Zeit reisen, verstehen aber nichts von Zeitzonen. War hoffentlich nicht ernst gemeint.

Ich dagegen, der schon seit vielen Jahren durch die Zeit reist (seit 33 Jahren allerdings nur vorwärts, Tag für Tag) weiss ganz genau, dass ich auf solch einer Party nicht gerne gelandet wäre...

Bei Flickr gibts sogar Bilder davon!

Montag, Mai 09, 2005

Guess-the-Google - Einfach und einfach geil.

Wahnsinnig abhängig machend: Guess-the-Google.
Die Idee ist simple aber bestechend: Man kann sich bei Google, wie sicherlich jeder weiss, zu jedem Suchbegriff auch Bilder anzeigen lassen. Bei manchen Bildern hat man allerdings so seine Schwierigkeiten, zu verstehen, wie diese Bilder zu dem jeweiligen Suchbegriff passen.

Und genau hier setzt das Guess-the-Google an: Man bekommt 20 Bilder gezeigt, und hat 20 Sekunden Zeit zu erraten, welcher Suchbegriff sich dahinter verbirgt. Einfach klasse. Manches ist einfach (mein erster Begriff: es waren nur Strassenkarten zu sehen, und der Begriff war "maps"), manches aber auch sehr schwer, weil fast alle Bilder unterschiedlich sind.



Einziges Handicap: man muss auf dieser Site die Begriffe in Englisch eintippen. Gibt es soetwas demnächst auch auf Deutsch?

Umgekehrt geht das auch: man kann einen Begriff eingeben und bekommt dann eine nette Montage zu sehen, wie hier für "banana":

Das Einschreiben: Die Auflösung

So ein verdammter Mist. Das ganze Wochenende unter Hochspannung "gelitten" und dann war es letztendlich doch nur die Antwort von der DHL Packstation. Dort habe ich mich kurz vorm Wochenende eingetragen, denn es gab ja einen iPod (mini) zu gewinnen, und ich bin wahrscheinlich der einzige mittlerweile, der keinen hat.
Ich muss eh zur Post, wenn ich Pakete (unvermutet) bekomme, weil ich tagsüber nicht zuhause bin. Ansonsten lasse ich mir natürlich alles in die Firma schicken. Und die Packstation ist eh beim Postamt, wo ich meine Pakete abholen würde, also ist es ja egal, ob mich dafür anmelde oder nicht. Aber es ist nun für mich möglich, zu jeder Zeit dort mein Paket abzuholen.

Das Einschreiben war sehr schön aufbereitet, mit goldfarbener DHL Karte und Gutscheinen für Rabatte bei Online Shops (die mir dann ja alles per Paket schicken, jawohl, sehr schlau, DHL!)

Nur: Das Passwort in VOLLTEXT! Ja, jeder hätte es lesen können. OK, es war ein Einschreiben. Aber dennoch! Soetwas finde ich unverantwortlich.

Sonntag, Mai 08, 2005

Das Einschreiben

Das Wochenende stand unter dem Zeichen der Hochspannung. Am Samstag habe ich ein Einschreiben bekommen. Allerdings nicht wirklich, denn der Postmann hat irgendwann vor 9 Uhr geklingelt (und falls es doch später war, dann war die gefühlte Zeit definitiv vor 9!). Daher gab's nur einen blauen Zettel in meinem Briefkasten. Der zu dem erklärte, dass ich die Sendung erst am Montag abholen darf, warum auch immer.
Ein Einschreiben ist ja letztendlich eine sehr offizielle Geschichte. Irgendjemand will sicherstellen, dass ich persönlich diesen Brief bekomme. Und da ich mit nix rechne, was man mir offiziell zustellen müsste, habe ich keine Ahnung, was sich dahinter verbergen mag.
Nun kann sich jeder vorstellen, dass es einen ganz kribbelig macht, wenn man ein ganzes Wochenende rumrätseln muss, wer einem denn etwas geschickt haben könnte, was eines Einschreibens bedarf.

Ärgerlich aber das Gesamtsystem der Post, mit Paketen ist das ja ähnlich. Wenn man nicht angetroffen wird, dann muss man einen Werktag später zur Post und sich die Sendung abholen. Was für Freuden macht doch Email. Man stelle sich vor: man bekommt eine Email, in der steht, dass eine andere Email nicht zugestellt werden konnte, weil der eigene Computer ausgeschaltet war - und nun müsste man zu GMX in wer-weiss-wo fahren, um sich die ursprüngliche Email abzuholen.

Schön war übrigens der Tag, als ich einen orangenen Zettel im Postkasten vorfand. Ich lief also zur Post um ein Päckchen abzuholen. Als ich es aufgemacht hatte, stellte sich heraus, dass es (Werbe-!) Unterlagen von einer Bank waren, die ich über das Internet bestellt hatte, und die so voluminös waren, dass sie in keinen Briefkasten passten.
Das Paradoxe daran: gleich neben der Post war eine Filiale derselben Bank. Da hätte ich mir die Bestellung über das Internet auch sparen können!!

Samstag, Mai 07, 2005

iPod Automat

Boing Boing hat ein Photo von einem iPod Automaten auf dem Flughafen in Atlanta.
Schön, aber dann hat derjenige lediglich einen iPod. Und woher bekommt er die Musik, wenn er unterwegs ist (und vielleicht noch nicht mal ein Notebook dabei hat)?

Ich würde ja nun einen Automaten danebenstellen, an dem man sich mit seinem iPod Musik runterladen kann...

Freitag, Mai 06, 2005

Die Irrenanstalt für Arbeit hat ein neues Logo

Die Bundesagentur für Arbeit, wie sie sich jetzt nennt, hat ja nun auch für 100.000 EUR ein neues Logo erstellen lassen. So sagt man zumindest.
Was daraus geworden ist, spottet jeder Beschreibung. Schade, dass ich den Auftrag nicht bekommen hab. Ich arbeite mich jetzt schon mehrere Tage lang in ein neues Bildbearbeitungsprogramm ein, womit ich durchaus dieser Irrenanstalt als Dienstleister hätte dienen können. Wenn die wirklich so wenig Ansprüche an einem Design für ein neues Logo haben, wie bei diesem Entwurf hier (oben alt, unten neu - glaub ich zumindest):

Ja, kein Witz, das scheint echt der jetzt verabschiedete Entwurf zu sein.
Das hätte ich auch gekonnt.
Anscheinend kommt es bei Aufträgen von Behörden nicht auf Leistung an, sondern wie man sich vermarktet. Das würde auch die "Leistungen" dieser Behörden erklären...

Und ich hab das ja sogar mitbezahlt - von meinem Steuergeld. *Grummel*

Donnerstag, Mai 05, 2005

Shell definiert das Einwegpfand neu und hat einen Kunden weniger

Das leidige Hobby von Tritt-ihn, das Dosenpfand, hat eine Kundenbeziehung zerstört.

Da ich von Grund auf Faul bin, sammle ich über größere Zeiträume hinweg alles Einwegpfand, um dann nur sehr selten, dafür aber mit 2-3 Tüten voller Dosen, mein Geld zurück zu fordern.

So auch heute. Nur habe ich den Fehler gemacht, zu einer Shell Tankstelle zu fahren.
Der Mitarbeiter hinter der Kasse erklärte mir allen Ernstes, dass Shell seit neuestem nur noch 5-10 Dosen pro Kunden annimmt.
Habe ich hier eine wesentliche Änderung des Einwegpfandgesetzes verschlafen? (Falls dem so sein sollte, dann sagt mir bitte schleunigst bescheid, damit ich nicht total dumm dastehe.)
Ansonsten mecker ich nämlich erst mal fleissig weiter:
Darf jetzt jeder definieren, wieviel oder sogar ob er Einwegpfand annimmt?
Wenn Shell sagen darf, dass sie nur 5-10 Dosen annehmen, darf ich dann im Umkehrschluss sagen, dass ich nur für 5-10 Dosen Pfand zahle (und für den Rest nicht)?
Was für ein Nonsens ist das eigentlich? Shell verkauft Dosen (sicherlich auch öfter mal mehr als 5-10 pro Kunden), will sie aber nicht zurücknehmen?

Nun denn. Es gibt ja noch mehr Tankstellenketten in Deutschland. Shell wird mich nicht mehr sehen.

PS: Und ich hoffe ja nicht, dass es die Faulheit eines einzelnen Shell-Mitarbeiters war, der keine Lust hatte, so viele Dosen zu zählen, die diese Kundenbeziehung zerstört hat?
Da sieht man es aber mal wieder: ein Unternehmen kann noch so viel Geld für Werbung ausgeben - wenn die "Marke", repräsentiert durch jeden einzelnen Mitarbeiter, am eigentlich Punkt der Interaktion nicht funktioniert, dann bringts alles nichts.

Dienstag, Mai 03, 2005

Und Google will ja...

Weiter unten habe ich mich doch dazu ausgelassen, dass am Ende Google Europa's Bibliotheken digitalisieren wird.
Nicht ganz genau so, wie ich vermutete, aber ähnlich, steht es hier.

SpOn Watch: Frau Bush lästert und wir hören's gerne.

Spiegel berichtet darüber, das Frau Bush bei einem Dinner mächtig über ihren Mann gelästert hat.
Focus schreibt auch drüber, was den Wahrheitsgehalt der Meldung einerseits unterstützen könnte, andererseits aber vielleicht auch nicht - ich glaube nämlich mittlerweile, dass die beiden Sites von einander abschreiben. Ich bin jedenfalls davon abgekommen, bei beiden ständig die Headlines zu checken, denn es sind fast immer dieselben. Unterschiede: die Headlines bei Focus sind meist besser, bei Spiegel dafür die Artikel. Ach ja, und bei Focus bekommt man bei vielen Artikeln immer noch Bildergalerien von irgendwelchen hübschen Stars, durch die man sich, wenn man vom Artikel allzusehr gelangweilt wurde, durchklicken kann.

Aber das war's gar nicht, worüber ich schreiben wollte. Ich fand's interessant, dass Frau Bush so über ihren Mann herzieht, denn genau das wollen wir doch hören, oder?
Bush geht anscheinend schon um 21 Uhr zu Bett. Ich frage mich, ob er soviel Schlaf wirklich braucht, oder ob er morgens dementsprechend früh aufsteht? Und Frau Bush bis in die Puppen schläft? Steht übrigens auch bei der NY Times.
Schade nur, dass es bei diesen Events anscheinend üblich ist, dass der Präsident auf die Schippe genommen wird. Gut aber, dass er es diesmal nicht selbst getan hat (wie wohl üblich), sondern sie das abgekartete Spiel mit seiner Ehefrau durchgezogen haben.

Montag, Mai 02, 2005

Der Mai hat bei mir eine Festanstellung bekommen.

Der Mai hat sich heute mit besten Referenzen bei mir vorgestellt. Ich habe den Mai anfangs ein wenig auf dem Balkon getestet, später dann beim Grillen mit Freunden. Und ich muss sagen, der Mai hat sich als Klasse Monat präsentiert. Daher habe ich beschlossen, dass der Mai ab heute bei mir anfangen kann. Um für gute Laune zu sorgen. Allerdings mit einer Kündigungsfrist von maximal 4 Wochen.
Ich habe dem Mai auch klargemacht, dass er seine Kollegen (Juni-Oktober) gerne mitbringen kann, vorausgesetzt, dass sie ebenso "performant" sind.
Den Kollegen April habe ich nämlich gestern rausgeschmissen. Der war einfach schlecht und hat bei mir insgesamt 4 Wochen lang das Betriebsklima verregnet.

SpOn Watch: Europäische Digitale Bibliothek

Spiegel berichtet über eine Initiative von sechs EU Regierungen, Europas Kulturerbe zu bewahren, in dem große Bestände nationaler Bibliotheken digitalisiert werden.
Dies ist anscheinend eine Antwort auf darauf, dass Google
bereits Ende 2004 damit begonnen [hat], die Bestände der führenden englischsprachigen Universitätsbibliotheken Harvard, Stanford, Michigan State und Oxford zu digitalisieren. Google-Nutzer sollen so schon bald Zugriff auf Milliarden Buchseiten bekommen. [...] Der Präsident der französischen Nationalbibliothek, Jean-Noel Jeanneney, hatte in der Zeitung "Le Monde" erklärt, das Ende des denkenden Europas sei nahe. Das dominante Amerika zwinge dem Rest der Welt seine Sprache auf, klagte Jeanneney, um schließlich den jahrhundertealten Wissensschatz der Europäer unzugänglich zu machen. Die gigantische Digitalisierungsaktion Googles werde jungen Surfern vorgaukeln, dass auf der Welt nur noch englische Bücher existierten.
Finde ich tendenziell eine sehr sinnvolle und gute Initiative. Ich frage mich nur wieder mal, warum solcherlei Dinge in den USA schnell, effizient und Steuergelder-schonend von der Privatwirtschaft unternommen werden, in Europa aber wieder mal den Weg durch die Behörden gehen?
Meine Vorhersage: das Europäische Projekt wird zwar evtl. gründlicher durchgeführt werden, aber auch 10 mal so viel kosten und erst 2010 als schlecht funktionierende beta Version verfügbar sein.
Wenn nicht noch vorher ein Kommitee gegründet werden muss, dass die Parameter festlegt und dann einen Ausschuss bestimmt, der ein Ausschreibungsverfahren initiert, durch das ein Dienstleister aus der Privatwirtschaft gefunden wird. Dann dauerts nämlich noch länger. (Und am Ende machts dann wahrscheinlich doch Google.)

Sonntag, Mai 01, 2005

In den Mai getanzt...

... habe ich zwar nicht, dafür aber Mainz von seiner schönsten Seite kennen gelernt. Ihr Mainzer, Ihr. Glücklich dürft Ihr Euch schätzen, ich habe jetzt ein total positives Bild von Eurer Stadt.
Was ich gesehen habe?
- das Heiliggeist
- das Rheinufer (bei dem Wetter natürlich klasse - und voller Menschen)
- die Party im KUZ (OK, ich schätze das war eh nicht typisch für Euch, war aber dennoch interessant)
- das Lomo.

Ach, und am Citrus, Schick und Schön und an der Havana Bar sind wir auch vorbeigelaufen - das sah auch nett aus. (Man erklärte mir, dass das "Schick und Schön" in der Tat von Herrn Schick und Herrn Schön betrieben wird.)

Vielleicht bin ich in letzter Zeit in Frankfurt zu wenig unterwegs gewesen, aber ich fand's echt erstaunlich, wie jung die Leute im Nachtleben dort alle sind. Oder werde ich alt?

hhm - wahrscheinlich letzteres.

Herzlichen Glückwunsch, Bayern München

Ihr seid zum 19. Mal Fussballmeister.
Aber ehrlich gesagt: das interessiert mich nicht die Bohne...
Viel interssanter finde ich, dass wir jetzt ein Deutsches Team für den America's Cup gesponsort bekommen.
Danke, Herr Dommermuth!

Helden zeugen

Mannomann, war das ein geiler Tag.
Mein Bruder würde dazu sagen: "Das ist ein Wetter zum Helden zeugen!"

Die Mädels tragen übrigens jetzt schon wieder Flipflops!