Was Geht - Home

Samstag, August 20, 2005

Bitte beachten: Dies Blog ist zu einer anderen URL umgezogen

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Jetzt unter: www.coolcod.de
(Sieht anders aus, heisst anders, der Autor ist aber dergleiche geblieben...)

wordpress

Ich probiere gerade WP aus - scheint sehr gut zu sein. Wahrscheinlich ziehe ich demnächst um.

Wir dürfen wählen!

Witzig. Habe gerade meine Wahlbenachrichtigung aus dem Briefkasten gefischt. Das heisst, ich darf am 18. September wählen. Mir doch egal, was Karlsruhe nun entscheidet. Haben die denn überhaupt schon entschieden, ob die (Q)Wahl stattfinden darf? Ich werde nun jedenfalls darauf bestehen, wählen zu dürfen, schliesslich hab ich ja ein offizielles Stück Papier, was es mir erlaubt.

:O

Die Leute denken sich ja alles mögliche für Flickr aus. Aber das hier ist wirklich nutzlos. Dennoch freue ich mich, dass es diese Site gibt. Man muss ja auch mal was zum schauen haben.

Rückgabe

Ich will dieses Jahr zurückgeben. Gegen ein neues tauschen. Denn dieses macht nicht das, was versprochen wurde. Einzelne Bestandteile sind schadhaft oder einfach nicht betriebsbereit.
Der Sommer zum Beispiel. Ein Jahr hat einen Sommer. Das war schon immer so. Nur dieses Jahr hat keine Sommer. Also muss ich es auch nicht akzeptieren, oder? Der Winter war ja übrigens auch nicht so toll. Kaum Schnee.

Nur einen kleinen 3-wöchigen Bestandteil aus diesem Jahr möchte ich behalten. Meinen Urlaub im September. Denn dann geht es für 3 Wochen in die USA - die gesamte Ostküste runter von Maine nach Florida...Vielleicht haben die Amis ja ein Jahr mit vernünftigem Wetter. Ich schau gleich mal nach.

Freitag, August 19, 2005

OK, die letzten Tage waren zu hektisch, aber jetzt habe ich endlich wieder ein bisschen Zeit.

Spreeblick hat einen netten Post. Verpackt in eine schöne Geschichte liefert Johnny jede Menge Links zu Seiten, die nicht unbedingt anderswo angeteasert werden.

Hier gibt's ein nettes Bush-Bashing, was ich auch bei Spreeblick gefunden hab.

Sonntag, August 14, 2005

Was guckt der denn so böse?

Schlechtes Wahlplakat der CDU

Neulich, an einer Ampel, sah ich folgendes Wahlplakat:



Das erste, was ich erkenne konnte, war die Headline und der Absender:
1.000 Arbeitsplätze weniger pro Tag. CDU.

Das konnte nicht richtig sein. Ich nehme ja mal an, dass die CDU nicht an einem Arbeitsplatzabbau interessiert sein dürfte.

Wenn man sich das Plakat ansieht, dann ist es auch ganz anders. Die Headline bezieht sich auf die Bilanz von Rot-Grün in den letzten Jahren, wie eine sehr viel kleinere Headline darüber verät:



Mit anderen Worten: das Plakat ist einfach nur schlecht gestaltet. Keine Ahnung, welche Agentur das macht, aber die haben wohl keine Ahnung, wie sich diese Plakate im Strassenverkehr präsentieren.

Nun wird jemand sagen: ja klar, aber diejenigen, die direkt davor halten, können es gut lesen.

Man sollte aber wissen: Wir stehen an einer Kreuzung einer vierspurigen Strasse mit einem grünen Mittelstreifen - und das Plakat steht auf diesem Mittelsreifen. Also so, dass alle (in dieser Perspektive) von links nach rechts daran vorbei fahren. Also ist auch die Platzierung schlecht, denn es können nur die sehen, die an dieser Kreuzung geradeaus oder nach rechts fahren. Und all diese Leute sehen es so, wie auf dem Foto gezeigt.
Gerade Strassenplakate sollten alle dem Ampel-Test unterworfen werden!

Samstag, August 13, 2005

Im August?

Strassenfeste sind ja super. Dass es auf der Berger Strasse gleich zwei gibt (eins im Juni auf der unteren Berger, eins im August auf der oberen - die Bernemer Kerb), ist noch viel besser.
Aber warum haben die auch noch einen Festzug, wie zu Fasching? Ich bin echt erstaunt. Dachte das bin ich los, seitdem ich nicht mehr in Heddernheim wohne - und nun im schönsten Sommer zertönen mir die Pauken und Trompeten den gemütlichen Samstag Nachmittag...

Freitag, August 12, 2005

danke, Äinschie.

Donnerstag, August 11, 2005

Lieber Ede...

Mag ja sein dass das alles ganz toll ist bei Euch in Bayern, aber mir geht's hier in Hessen auch sehr gut, ehrlich!
Meine Welt hier ist auch in Ordnung, wenn Du willst, dann kannst Du ja mal auf 'ne Tasse Tee vorbeikommen, dann siehst Du's.

Äinschiie, sag dem Kerl doch mal, dass er die Klappe halten soll! (Und lass Dich nicht ärgern, ich finde Streifenhörnchenhemden toooll. Viel besser als "Partnerlook" Hemden.)

Ja, gerne.

Mittwoch, August 10, 2005

Singles last resort

Ich bin selber Single, zugegeben.

Da sich die Spiegel.tv Sendung heute nur um das Thema Singles und Partnerfindung dreht, schaue ich die natürlich. Hab ja sonst nichts besseres zu tun - HAH!

War ja auch alles schön und gut. Aber dann: Heiratsvermittlung mit Rumänischen Frauen. Mal ehrlich was ist denn hier die Wahrheit? Das erinnert doch an all den Sex-Tourismusin Thailand. Oder so.

"Klaus Deutsch", der aus Verzweifelung Frauen in einem Land sucht, in dem die Frauen alles tun würden, um rauszukommen?
"Romana Rumana", die alles tun würde, um aus Rumänien rauszukommen?
Ich frage mich echt, wo da die Liebe noch eine Rolle spielt? Zumindest, wieviel Liebe da noch im Spiel ist? Oder wieviel heile Welt da wirklich auf den bekannten Brettern, die die Welt bedeuteten, eine Nebenrolle spielt?

Die leidige amerikanische Suche nach dem Happy End

Wir kennen die Filme: Roxanne und Breakfast at Tiffanys. Beides sind Filme, die auf alten Geschichten beruhen. Bei Roxanne ein Drama von 1897 von Edmond Rostand, bei Breakfast at Tiffanys ein Buch von Truman Capote aus der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. (Wobei der wahrhafte Cyrano im Jahr 1640 gelebt haben soll.)

(Wer vor hat, die ursprünglichen Versionen zu lesen, sollte jetzt nicht weiterlesen.)

In den Hollywood Versionen der beiden Geschichten gibt es natürlich ein Happy End. Cyrano de Bergerac bekommt am Ende doch seine Roxanne, Holly Golightly springt doch aus dem Taxi und fährt nicht zu Flughafen weiter. Das kennen wir.
Was einige nicht kennen, ist das "wahre" Ende der beiden Geschichten. Denn die gehen nur bedingt gut aus. Dennoch finde ich, das die Geschichten, wie sie Capote und Rostand erdacht haben, sehr viel besser sind. Weil das Ende der jeweiligen Geschichte konsequenter ist.

In Cyrano der Bergerac spielt die Geschichte, anders als im Hollywood Film, im Krieg. Und Christian, in den Roxanne meint verliebt zu sein, stirbt. Cyrano erzählt ihr nie, dass er die Briefe geschrieben hat, aufgrund derer sie sich in Christian verliebt hat. Er will ihr die schöne Erinnerung an Christian nicht nehmen, weil er so verliebt in sie ist, dass er ihr nicht mit der Wahrheit weh tun will. Erst Jahrzehnte später, als er auf dem Sterbebett liegt und ihr Sätze aus den alten Briefen frei zitiert, merkt sie, dass er die Briefe geschrieben hat.
Insofern noch ein "gutes" Ende, weil die beiden doch irgendwie wieder zusammengefunden haben, auch wenn es zu spät war.

In Breakfast at Tiffanys gibt es kein Happy End. Nur die Sehnsucht des Ich-Erzählers (den Holly konsequent mit dem Namen ihres Bruders anspricht) nach der Liebe, die Holly aufgrund ihres unsteten Wesens nie geben konnte. Am Ende des Buches fährt sie zum Flughafen und fliegt (soweit wir wissen) nach Brasilien. Und bereits am Anfang des Buches macht uns der Erzähler klar, dass er Holly schon seit längerem nicht mehr gesehen hat. Nur hier und da mal auf einem Photo, aus z.B. Afrika.

Letztendlich ist die Geschichte im Buch eine traurige und hinterlässt einen mit einem schalen Gefühl. Denn so intensiv die Zeit mit Holly ist, so leer scheint die Zeit für den Erzähler zu sein, nachdem Holly verschwunden war.

Aber Holly musste abfliegen. Das Ende im Film wird dem flatterhaften Charakter von Holly nicht gerecht. Sie probiert alles aus, bleibt aber bei gar nichts. Sie hatte ja auch ihren Ehemann in Texas zuerst, was schon wunderte geheiratet, dann aber auch wieder verlassen. Sie hatte sich eine Filmrolle in Hollywood aufschwatzen lassen, nur um dann alles abzusagen, weil sie gerade in NY war und es dort ja so toll ist.

Und nachdem sie in NY drohte, sesshaft zu werden, ist sie eben wieder aufgebrochen und weitergezogen. Dass der Ich-Erzähler dies schmerzhaft überwinden musste ist sein Problem. Für den Charakter "Holly" war es nur richtig.

Dass Hollywood dies in dem Film so banal in ein Happy-End umwandelte, finde ich unschön. Ja, die Leute werden rausgehen und sich freuen, dass die beiden zusammengekommen sind. Aber wer das Buch kennt, weiss, dass es anders besser gewesen wäre.